Rauchen Impotenz: So schadet Nikotin der Erektion
Rauchen gehört zu den häufigsten vermeidbaren Ursachen für Erektionsprobleme. Wie Nikotin die Gefäße schädigt und wie schnell sich der Körper nach dem Aufhören erholt.
Weiterlesen »Morgens steht er. Nachts offenbar auch, jedenfalls wachen Sie gelegentlich damit auf. Und beim Sex passiert nichts. Diese Kombination verwirrt Männer mehr als fast jedes andere Symptom, denn sie scheint sich selbst zu widersprechen.
Tatsächlich ist sie einer der aussagekräftigsten Befunde, die es bei diesem Thema gibt. Sie beantwortet die wichtigste Frage nämlich schon von selbst: Ist es körperlich oder psychisch?
Kurz gesagt: Nächtliche und morgendliche Erektionen laufen unbewusst ab, ohne Beteiligung des Bewusstseins. Wenn sie da sind, funktionieren Gefäße, Nerven und Hormone. Das Problem liegt dann fast sicher in der Situation, meist in Anspannung und Selbstbeobachtung. Das ist die deutlich bessere Diagnose, weil sie ohne Medikamente behandelbar ist.
Während des Schlafs durchläuft der Körper mehrere REM-Phasen. In diesen Phasen kommt es regelmäßig zu Erektionen, drei bis fünf Mal pro Nacht, jeweils über mehrere Minuten. Die morgendliche Erektion ist einfach die letzte davon, die Sie bewusst mitbekommen, weil Sie in oder kurz nach einer REM-Phase aufwachen.
Der entscheidende Punkt: Diese Erektionen entstehen ohne Ihr Zutun und ohne jede erotische Absicht. Es ist ein reiner Wartungsvorgang des Körpers, der das Gewebe mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Weil das Bewusstsein dabei ausgeschaltet ist, kann auch keine Versagensangst dazwischenfunken. Genau deshalb funktioniert es.
Tagsüber kommt genau dieser Faktor hinzu. Die Erektion braucht den Parasympathikus, den Ruhenerv. Sobald Sie sich beim Sex selbst beobachten und prüfen, ob es klappt, aktivieren Sie den Stressnerv. Der verengt die Gefäße wieder, und zwar innerhalb von Sekunden. Ausführlicher ist dieser Mechanismus im Artikel über Erektionsprobleme trotz Lust beschrieben.
Diese drei Fragen stellt Ihnen auch ein Urologe. Sie grenzen das Problem erstaunlich genau ein.
Drei Mal die erste Antwort bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit: Ihr Körper kann es, die Situation lässt es nicht zu.
Erektionsprobleme haben Ursachen. Und Ursachen lassen sich beheben. Das Programm von Männergesundheits‑Coach David Emmerich zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Standfestigkeit auf natürlichem Weg zurückgewinnen: ohne Pillen, ohne Peinlichkeit, diskret von zu Hause.
Jetzt Lösung ansehen » Lieber erst einmal lesen? Holen Sie sich das gratis Buch „Die Potenzformel“.Wenn die Ursache im Kopf sitzt, hilft kein Mittel, das die Gefäße weitet. Was hilft, ist der Ausstieg aus der Selbstbeobachtung.
Wenn nachts alles funktioniert und tagsüber nicht, haben Sie nicht das schlechtere, sondern das bessere Problem. Ihr Körper arbeitet, was fehlt, ist Entspannung im entscheidenden Moment. Der Weg dahin führt über weniger Kontrolle, nicht über mehr. Und er führt fast immer über ein Gespräch, das Sie länger vor sich herschieben, als nötig wäre.
Drei bis fünf Mal pro Nacht gelten als üblich, jeweils über mehrere Minuten. Die meisten davon bekommen Sie schlicht nicht mit. Es ist also kein schlechtes Zeichen, wenn Sie nicht jeden Morgen damit aufwachen.
Selten, aber möglich, etwa in einem frühen Stadium einer Gefäßerkrankung oder bei bestimmten Medikamenten. Deshalb bleibt der Arztbesuch sinnvoll, wenn sich über Monate nichts bessert.
Sie können kurzfristig den Teufelskreis durchbrechen, weil ein Erfolgserlebnis die Erwartung verändert. Als Dauerlösung sind sie bei psychischer Ursache nicht gedacht, und sie sind verschreibungspflichtig.
Weil dort niemand zuschaut und nichts bewertet wird. Dieser Unterschied ist einer der klarsten Hinweise darauf, dass die Ursache in der Situation liegt.